Diee SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Blankenheim setzt sich weiterhin entschieden für mehr Chancengleichheit in der Offenen Ganztagsschule (OGS) ein. Ziel ist es, insbesondere Familien mit geringem Einkommen spürbar zu entlasten und allen Kindern den gleichen Zugang zu Bildung und Teilhabe zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt steht die Forderung nach Beitragsfreiheit für einkommensschwache Familien. Der entsprechende Vorschlag der SPD hätte Mindereinnahmen von rund 10.200 Euro jährlich verursacht – etwa 850 Euro im Monat. Für die SPD ist diese Summe im kommunalen Haushalt vertretbar, wenn damit echte Entlastung geschaffen wird.
Zwar sind die Beiträge aktuell sozial gestaffelt, doch bedeutet dies nicht automatisch soziale Gerechtigkeit. Auch 25 Euro im Monat können für Familien mit geringem Einkommen eine spürbare Belastung darstellen und zur Hürde für die Teilnahme werden.
Darüber hinaus sieht die SPD in der Beitragsfreiheit eine Möglichkeit, Bürokratie abzubauen. Statt komplizierter Förderverfahren würde eine direkte und transparente Entlastung greifen.
Für die SPD steht fest: Die OGS ist ein zentraler Bestandteil der Bildungsinfrastruktur. Der Zugang dazu darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Investitionen in Kinder sind Investitionen in die Zukunft – und Prävention ist langfristig günstiger als Unterlassung.
Zugleich stärkt eine beitragsfreie OGS die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und unterstützt Eltern im Alltag spürbar.
Bildungsgerechtigkeit beginnt vor Ort – und genau hier muss kommunale Politik verlässlich ansetzen.
Wilfried Wutgen
Vorsitzender der SPD im Gemeinderat