Nach vielen Jahren, in denen es in der Gemeinde keine festen Mehrheitsfraktionen oder -listen gab und politische Entscheidungen mit wechselnden Mehrheiten getroffen wurden, hat sich die Situation nun verändert. CDU und FDP haben sich zu einer gemeinsamen Liste zusammengeschlossen und stellen damit künftig eine politische Mehrheit im Rat.
Diese neue Konstellation führt zu veränderten Rahmenbedingungen für die kommunalpolitische Arbeit. Entscheidungen werden nun voraussichtlich stärker durch diese Mehrheitsbildung geprägt. Aus Sicht der SPD ist es wichtig, dass politische Prozesse weiterhin transparent, ausgewogen und am Wohl der gesamten Gemeinde orientiert bleiben.
Die SPD-Fraktion wird die Arbeit der neuen Mehrheit sachlich und aufmerksam begleiten. Unser Ziel ist es, Entscheidungen kritisch zu prüfen, ihre Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger sorgfältig zu bewerten und gegebenenfalls auf problematische Entwicklungen hinzuweisen. Gerade angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen unsere Gemeinde steht, halten wir einen offenen politischen Dialog für unverzichtbar.
Auch künftig werden wir uns dafür einsetzen, dass soziale Gerechtigkeit, finanzielle Verantwortung und eine nachhaltige Entwicklung angemessen berücksichtigt werden. Dabei verstehen wir uns als konstruktive Opposition, die eigene Vorschläge einbringt und zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde beiträgt.
Wilfried Wutgen
SPD-Fraktionsvorsitzender